Untersuchung, Beurteilung, Aufbereitung von Wasser – Von Karl Hoell

Untersuchung, Beurteilung, Aufbereitung von Wasser – Von Karl Hoell

  Saubere Wasser zu trinken gehört zum Leben dazu. Nur 2-6 Tage hält es der Mensch ohne aus. Heute öffnen wir einfach den Wasserhahn oder greifen zur Flasche. So einfach war das nicht immer. Und in manchen Ländern der Welt ist es das noch immer nicht. Trinkwasser bereitzustellen ist eine Aufgabe, mit der sich die

 

Saubere Wasser zu trinken gehört zum Leben dazu. Nur 2-6 Tage hält es der Mensch ohne aus. Heute öffnen wir einfach den Wasserhahn oder greifen zur Flasche. So einfach war das nicht immer. Und in manchen Ländern der Welt ist es das noch immer nicht. Trinkwasser bereitzustellen ist eine Aufgabe, mit der sich die Menschheit über Jahrtausende beschäftigt hat. Dabei gab es zahlreiche Höhen und Tiefen. Aus diesem Grund wurden in der Vergangenheit die Verfahren der Trinkwasseraufbereitung immer wieder verbessert. Denn eine gute Versorgung mit Trinkwasser war die Voraussetzung dafür, um große Städte am Laufen zu halten.

Rom wäre nicht das mächtige Weltreich geworden das es war, ohne den Aquädukt. Das erste davon wurde 312 v.Chr. unterirdisch verlegt. Es hatte eine Länge von 16 Kilometern aber dennoch nur 10 Meter Höhenunterschied von der Quelle zum Endpunkt. Nur mit solchen hoch ausgeklügelten technischen Verfahren war es möglich eine solch gigantische Stadt zu errichten. Mit Brunnen zum Grundwasser wäre das nicht möglich gewesen.

Im 19. Jahrhundert war man hier schon sehr viel weiter. Dennoch kam es in Großstädten immer mal zu Cholera Epidemien. Problem dort war, dass Abwasser zu der Zeit noch nicht wirklich gut aufbereitet wurde. So verseuchte das Abwasser der einen Stadt das Trinkwasser der nächsten, die am Fluss weiter unten lag. Biologen, Ingenieure, Mediziner taten sich zusammen und entwickelten immer bessere Methoden der Wasseraufbereitung, um das Leben der Bevölkerung zu schützen.

Seitdem ist viel Zeit vergangen. Heute kümmert sich in den Städten und Kommunen das Klärwerk um die Aufbereitung von Wasser. Dort werden die Technologien eingesetzt, die über die Jahrhunderte verfeinert wurden. Vieles ist Routine, aber auch heute müssen die Experten immer wieder nachrüsten. Neuartige Probleme stellen die Wasseraufbereitung vor veränderte Herausforderungen.

Wenn Sie wissen möchten, wie dieses komplexe System funktioniert, dann empfehlen wir Ihnen dazu ein hervorragendes eBook: „Untersuchung, Beurteilung, Aufbereitung von Wasser: chemische Untersuchung von Trinkwasser, Flußwasser, Schwimmbadwasser, Brauchwasser, … über Mineralwasser und Heilwassser“ von Karl Hoell.

Daten zum Buch:

Autor: Karl Hoell
Gebundene Ausgabe : 246 Seiten
ISBN-10 : 3111256901
ISBN-13 : 978-3111256900
Herausgeber : De Gruyter; 3. völlig neubearb. u. erw. Auflage. Reprint 2011 (1. Januar 1960)

Zum Buch-Inhalt

Karl Hoell hat sich umfassende mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt. Er erklärt den Lesern auf welchen unterschiedlichen Wegen es gewonnen wird. Zudem auch, wie es behandelt und gereinigt wird, bevor es letztendlich den Endkunden erreicht.

Im ersten Schritt gibt es immer das Rohwasser. Rohwasser ist immer das unbehandelte Wasser, egal aus welchem Ursprung es zunächst stammt. Möglich ist zum Beispiel Regenwasser, Grundwasser, Oberflächenwasser oder Quellwasser und noch einige mehr. Je nach dem, wo es herkommt und wofür es verwendet wird, muss es auf unterschiedlichen Wegen behandelt werden.

In Deutschland fungiert das Leitungswasser als Trinkwasser. In vielen Ländern wird es mit Chlor versetzt, so dass die Desinfektion damit größtenteils erledigt wird. Bei uns nicht. Hier wird das Abwasser der Haushalte aufgefangen und gereinigt. Dafür werden mit verschiedenen Filtern und physikalischen Verfahren feste Bestandteile heraus gelöst. Selbst feine Schmutzpartikel werden entfernt. Anschließend werden chemische Prozesse angestoßen, um Metalle und Chemikalien darin zu beseitigen. Eisen zum Beispiel oder auch Phosphor. Im letzten Schritt werden mit biologischen Verfahren Mikroorganismen abgetötet. Manche Wasserwerke verwenden noch UV-Bestrahlung, um auf Nummer sicher zu gehen. Am Ende dieser komplexen Prozedur der Abwasseraufbereitung, erhält man sauberes Wasser, welches dem Kreislauf der jeweiligen Gemeinde wieder zugeführt werden kann. Wasser aus der Leitung wird unter dem Namen „Tafelwasser“ verkauft.

Mineralwasser dagegen wird aus Grundwasser bezogen. Nur wenn es bestimmte Mineralien in hoher Konzentration enthält, darf es so genannt werden. Es wird auf andere Art gereinigt als Leitungswasser und in der Regel als Abfüllung verkauft. Natürlich unterliegt es einer genauso strengen Kontrolle.

Für alle, die ein besonderes Interesse an Trinkwasseraufbereitung mit sich bringen, ist das Buch von Karl Hoell eine sprudelnde Quelle an Informationen.

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